Mein Blog: Netzwerk Mensch

Mein Blog: Netzwerk Mensch

Ich freue mich sehr, nun eine Möglichkeit zu haben, mit euch noch intensiver zu kommunizieren. Es ist mir wichtig, mit euch Ideen und Gedanken auszutauschen, und gleichzeitig wachsen wir dabei alle noch besser in das Unternehmen hinein und vor allem: Wir alle wachsen noch mehr zusammen.

Die Basis für jegliche Weiterentwicklung, Entscheidung und Lösung ist die Begeisterungsfähigkeit. Ich bin stolz, beim Maschinenring Geschäftsführerin zu sein. Die Kombination aus einem professionellen gewerblichen Unternehmen mit dem bäuerlichen Grundgedanken ist für mich perfekt, da ich aus dem kaufmännischen Bereich komme und gleichzeitig mit der bäuerlichen Wesensart aufgewachsen bin. Ein Landwirt muss heutzutage ein Top-Unternehmer sein, der strategisch denkt, der sich auf seine Wurzeln besinnt und der für seine Arbeit tagtäglich einsteht.

Somit lade ich euch ein, bei meinem Blog: Netzwerk Mensch aktiv mitzuarbeiten, zu kommentieren und zu antworten.

Schenkenfelden – der Bauernhof meiner Eltern

Aufgewachsen bin ich in Schenkenfelden im Mühlviertel. Mein Vater war als Landwirt ein Pionier, er hat auch Wert darauf gelegt, dass wir Geschwister gescheite Ausbildungen machen. In unserem Dorf waren wir die ersten Mädchen, die eine Matura ablegten. „Als Landwirt muss man auch Denker sein“, dieser Satz meines Vaters hat mich in allen Stationen meines Lebens sehr geprägt.

Meine berufliche Laufbahn

Meine erste berufliche Station war die Assistentenstelle in einer Versicherung. Dort lernte ich, mich selbständig zu organisieren.
Eine weitere Station war die Chance, eine Rechnungswesen Abteilung im Reiseunternehmen meines Schwagers zu übernehmen. Dort lernte ich, dass es wichtig ist, sich ständig weiter zu bilden.
In meinem Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften lernte ich, dass in einem Unternehmen nicht nur Zahlen zählen, sondern auch motivierte Mitarbeiter, Menschlichkeit und Vertrauen.
In meiner weiteren beruflichen Laufbahn arbeitete ich in einer Holding mit drei Firmen; dort lernte ich das erste Mal, was es heißt, einen Konkurs abzuwickeln und den Mitarbeitern zu sagen, dass sie keinen Job mehr haben. Ich lernte auch, für sie einzustehen, damit sie eine weitere berufliche Perspektive haben.

Laufbahn Maschinenring

2009 übernahm ich beim Maschinenring Personal die Leitung Rechnungswesen. Im Jahr darauf wurde die Lohnverrechnung dazu gegliedert. Ich hatte hier das erste Mal die Chance, völlig eigenständig meiner Leitungsfunktion nachzukommen. Ich genoss großes Vertrauen und es hat mich immer mit Dankbarkeit erfüllt, in einem so namhaften Unternehmen meinen Beitrag zu leisten. Ich lernte im letzten Jahr, dass es auch in schwierigen Zeiten immer kühlen Kopf zu bewahren gilt, und für die Sache einzustehen. Ich lernte, mich auch zu trauen, ein Unternehmen zu führen.

Meine Botschaft: Sich selber was zutrauen, neugierig und aufgeschlossen bleiben, sich selbst treu bleiben.

Mein Privatleben

Hinter mir steht mein Mann Peter, mit dem ich seit 25 Jahren zusammen bin. Ohne ihn hätte ich alle beruflichen Etappen nicht geschafft. Meine Tochter Sarah (23) musste auf wertvolle Zeit mit mir verzichten,- ein hoher Preis. Gemeinsame Familienurlaube werden bei uns groß geschrieben. Auch mein „Fast-Schwiegersohn“ Mathias ist ein fixes Familienmitglied. Es ist die Qualität der Zeit und nicht die Quantität.

Meine Freizeit

Meine Freizeit gestaltet sich so, dass ich keiner Sportart konsequent nachgehe. Ich bin vielfältig; wenn das Wetter passt, spiele ich Tennis, gehe walken, schwimme in meinem Pool. Bin ich in Stimmung, mache ich auch Yoga, male Aquarell. Im Sommer ist mein E-Bike immer mit dabei. Will ich mehr Sport machen, schalte ich einen Gang zurück. Bin ich bequem, schalte ich auf „high“. Ich mag kein Fitnessstudio, weil ich lieber alles draußen mache. Bei allen Freizeitaktivitäten bin ich nicht leistungsgetrieben.

Mein Motto: Ich bin aufgeschlossen für Neues, aber in meiner Freizeit niemals leistungsorientiert. Das ist mein Luxus.

 

Eure Gertraud Weigl